Dieses Wochenende gehörte
Trine 2. Ja, wir sollen keine Zeit verschwenden mit Computerspielen, und doch, ab und an möge es erlaubt sein.
Trine 2 kann man fein im Coop-Modus mit optimal 3 Spielern spielen. Steam unterstützt das Multiplayer-Spielen mit gewohnter Kompliziertheit – oder mit anderen Worten: gar nicht. Tipp: ein Mitspieler erstellt ein Multiplayer-Spiel als Hoster (nicht öffentlich) und vergibt ein Passwort. Er startet dann das Spiel so weit es geht, und die Mitspieler gesellen sich über die Suche nach dem vergebenen Passwort (im Spiel integriert: einem Multiplayer-Spiel beitreten) dazu.
Das Spiel wartet mit wunderhübscher Grafik und amüsanten Dialogen auf – diese Fakten allein machen ein Probieren schon lohnenswert. Das Genre nennt man wohl Links/Rechts – auch wenn es öfter auch mal hoch und runter geht – alles gemäß den Gesetzen der Physik – wobei es kompliziert wird …
Die Frage ist immer: wie komme ich im Wirrwarr der Plattformen weiter? Ein Puzzle-Spiel, im Zuge dessen man auch noch Skillpoint-Flasks aufsammeln darf.
Drei Klassen stehen auf dem Weg zur Verfügung:
- der Magier, der Kisten und Planken zaubern kann, über die man per Hüpfen dann voran kommt.
- die Jägerin, die sich an bestimmten Stellen batmanartig von Hier nach Dort hangeln kann
- der dicke Ritter, der praktisch nichts kann, außer feindlich gesinnte Monster, die zwischendurch dazwischenfunken, zu verhauen, und manchmal Barrieren mit seinem Hammer zu zerschlagen.
In den Standard-Einstellungen können die Mitspieler innerhalb des Spielverlaufs von Klasse zu Klasse wechseln, allerdings kann nie eine Klasse mehrfach gespielt werden (es gibt immer nur einen Zauberer, eine Jägerin, einen Ritter).
Für den geübten Spieler ist das Ganze wahrscheinlich ein Kinderspiel – ich tat mich schon oft schwer in der kombinativen Steuerung aus Tasten und Mausklicks, obwohl es eigentlich nur 3 wesentliche Tasten (gehe nach links, gehe nach rechts, springen) gibt. Ein Aufschwung mit der Jägerin (unterhalb einer Plattform schwingen und dann per Absprung oberhalb selbiger landen) gelang mir dann und wann, nur nicht, wenn es heikel wurde.
Insgesamt auf jeden Fall toll für alle Coop-Fans, denn ein echtes Zusammenspiel – nämlich das Kombinieren der Stärken einzelner Spieler – steht im Vordergrund.